Dilofo Dilofo
Tsepelovo Tsepelovo
Monodendri Monodendri
Zagochoria

Zagochoria: die Zagoriadörfer

Die Gegend wird von alters her Zagoria genannt. Im Slawisch heißt das „das Land hinter den Bergen“ und genau so ist es, die Zagoriadörfer liegen versteckt zwischen den Bergen von Epirus. In einer Oberfläche von ungefähr tausend Quadratkilometer liegen 46 Dörfer mit viel Sphäre und besonderen mittelalterlichen Wohnungen.

Von Ioannina aus gibt es (keine regelmäßige) Busdienste. Mit dem Auto sind alle Dörfer über Binnenwege erreichbar. Eine andere, sehr schöne Weise ist über die alte Steinpfade und Skala (Stein-treppen) zu Fuss die Dörfer zu besuchen. Jahrhundertelang war das die einzige Möglichkeit; es gab keine andere Wege dann diese Pfade (Kalderimi) und Steinbogenbrücken die die Verbindung zwischen den Dörfern bildeten.

Die Zagoriadörfer sind einzigartig. Durch den typischen Baustil, die schmalen Gassen und Häuser mit dicken Dächern von dasselbe Material, verlieren die Gebäude sich gleichsam in ihrer natürlichen Umgebung; ein perfektes Zusammenspiel von Kultur und Natur. Das Holzwerk, wie Fenster- und Türrahmen, wird oft in grelle Farben angestrichen und hebt sich grell gegen die angewendete Backsteine, eine Art grauer Schiefer. In andere Dörfer sind gerade die rote Dächer wieder auffällig. Die meiste Häuser haben einen ummauerten Innenhof, der durch ein Holztor worüber ein Steindach liegt, zugänglich ist. Oft dient dieser Innenhof als Gemüsegarten. Die Mauer und die Tore schützen gegen die Schafe und Ziegen die oft frei im Dorf herumgehen. Typisch ist auch die Weise worauf die schmalen Gassen sind bepflastert, an der Seite der Esel- oder Maultiertreiber, in der Mitte das Lasttier. Der Mittelstreifen liegt etwas tiefer und so fließt alles was das Lasttier fallen lässt sofort mit dem nach unten fließende Wasser weg! Der Entwurf ist für die meiste Dörfer dasselbe; um den Dorfplatz herum der Mesochori oder Plateia genannt wird, liegen die Kirche, die Schule, Kafenion und/ oder Taverna. Der Mittelpunkt der meisten Dörfer bildet eine große oft Jahrhundertalte Platane. Die übrige Häuser liegen an den schmalen Straßen die dann wieder auf dem Plateia auskommen. Das Auto können Sie in den meisten Fällen besser am Dorfsrand parken. Läden und Banken sollen Sie in den Zagoriadörfern nicht erwarten, nur in einige Dörfer gibt es Minimärkten, eine Bäckerei und/oder eine Metzgerei. Für Banken und Geldautomaten sind Sie auf Ioannina angewesen.

Dilofo                                     Tsepelovo

Nachstehend eine Übersicht der Zagoriadörfer genannt bei dem bezüglchen Gebiet, Zentral, Ost und West.

Zentral Zagoria: (Kentriko Zagori) nördlich von Ioannina : Dilofo,  Kipi, Koukouli,   Monodendri, Tsepelovo, Vitsa. Die Vlachohoria (Vlacho-Dörfer) -IIiochori, Laista en Vrysohorio-, Asprangeli, Kapesovo, Skamneli. Die Dörfer des Ano Vikos Tales; Ag. Minas, Vradeto, Elati, Ano Pedina, Kato Pedina, Negades, Elafotopos, Manassi, Dikorfo, Kalouta, Dipotamo, Frangades und Leptokaria. Die Dörfer des Zagoritikos Tales: Kavallari, Anthrakitis, Karies/Metamorphosis.

Ost Zagoria : (Anatoliko Zagori) Nord-östlich von Ioannina. Hier liegen die weniger bekannten Dörfer des Vardas Tales: Greveniti - Elatochorio - Makrino - Flabourari - Doliani - Vovousa - Demati - Petra - Kastanonas - Miliotades - Tristeno

West Zagoria: (Diktiko Zagori) N-Westlich von Ioannina. Dazu gehören die Dörfer des Voidomatis Tales: Ag. Minas - Aristi - Mesovouni - Megalo Papingo - Mikro Papingo - Vikos.